Katalog
method#Governance#Lieferung#Integration#Sicherheit

Vendor Management

Strukturierter Ansatz zur Auswahl, Steuerung und Bewertung externer Lieferanten mit Fokus auf Leistung, Risiko und Compliance.

Vendor Management ist eine strukturierte Methode zur Auswahl, Steuerung und Bewertung externer Lieferanten.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Vertragsmanagement-Systeme (CLM)ITSM- und Incident-Management-ToolsFinanz- und ERP-Systeme

Prinzipien & Ziele

Klare Rollen und Verantwortlichkeiten definierenVerträge und SLAs messbar und überprüfbar gestaltenKontinuierliche Leistungsüberwachung und Feedbackschleifen
Betrieb
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Verlust von Know-how beim Auslagern kritischer Funktionen
  • Abhängigkeit von einzelnen strategischen Lieferanten
  • Vertragslücken führen zu unerwarteten Haftungen
  • Segmentierung der Lieferanten nach Risiko und strategischem Wert
  • Etablierung klarer Eskalations- und Kommunikationskanäle
  • Regelmäßige, datenbasierte Performance-Reviews

I/O & Ressourcen

  • Leistungsanforderungen und Ziel-KPIs
  • Rechts- und Compliance-Richtlinien
  • Budget- und Finanzrahmen
  • Verträge mit SLAs und Eskalationspfaden
  • Regelmäßige Performance-Reports
  • Risiko- und Verbesserungspläne

Beschreibung

Vendor Management ist eine strukturierte Methode zur Auswahl, Steuerung und Bewertung externer Lieferanten. Sie definiert Rollen, Verträge, Leistungskennzahlen und Kommunikationsprozesse, um Risiken, Kosten und Servicequalität zu steuern. Ziel ist nachhaltige Lieferantenbeziehung mit klaren Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Leistungsverbesserung.

  • Bessere Kontrolle über Kosten und Leistung externer Anbieter
  • Reduziertes Lieferantenrisiko durch standardisierte Prozesse
  • Verbesserte Compliance und Nachvollziehbarkeit

  • Erfordert organisatorischen Aufwand und Governance-Strukturen
  • Nicht alle Lieferanten lassen sich standardisiert messen
  • Kurzfristige Beschaffungen können höheren Aufwand verursachen

  • SLA-Erfüllungsrate

    Prozentualer Anteil, in dem der Lieferant definierte SLAs einhält.

  • Time-to-Resolve

    Durchschnittliche Zeit bis zur Behebung von Störungen oder Vorfällen.

  • Kostenabweichung gegenüber Budget

    Differenz zwischen geplanten und tatsächlichen Lieferantenkosten.

Vergabe eines Rechenzentrumsbetriebs

Unternehmen vergibt Rechenzentrumsbetrieb an spezialisierten Anbieter mit definierten SLAs und Eskalationswegen.

Lieferantenkonsolidierung für Softwarelizenzen

Reduktion der Lieferantenanzahl zur Senkung von Kosten und Komplexität bei gleichzeitigem Performance-Tracking.

Managed Security Service Provider (MSSP)-Partnerschaft

Etablierung einer langfristigen Partnerschaft inklusive regelmäßiger Security-Reviews und Notfallprozessen.

1

Stakeholder identifizieren und Governance aufsetzen

2

Lieferantenportfolio analysieren und priorisieren

3

Standardisierte Vertrags- und SLA-Vorlagen erstellen

4

Monitoring- und Reporting-Prozesse implementieren

5

Regelmäßige Reviews, Audits und Verbesserungszyklen etablieren

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Fehlende Systemunterstützung für Lieferanten-KPIs
  • Manuelle Reporting-Prozesse ohne Automatisierung
  • Veraltete Vertragsvorlagen ohne Compliance-Updates
Single-Source-AbhängigkeitLangsame VertragsverhandlungenUnklare Verantwortlichkeiten
  • Nur Kosten als Entscheidungsfaktor bei strategischer Auswahl
  • Keine regelmäßigen Reviews nach Vertragsabschluss
  • Fehlende Datenschutzanforderungen bei Cloud-Lieferanten
  • Unklare SLA-Definitionen führen zu Interpretationsstreitigkeiten
  • Zu starke Zentralisierung verlangsamt operative Einheiten
  • Versteckte Kosten durch Übergabeaufwand und Integrationen
Verhandlungs- und VertragsrechtkenntnisseRisikomanagement und Compliance-VerständnisLeistungsanalyse und KPI-Reporting
Sicherstellung von Verfügbarkeit und KontinuitätCompliance- und AuditsicherheitKosten- und Vertragsoptimierung
  • Rechtliche und regulatorische Vorgaben
  • Budget- und Genehmigungszyklen
  • Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen