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method#Governance#Produkt#Lieferung#Zuverlässigkeit

Stakeholder Mapping

Konkretes Verfahren zur Identifikation, Analyse und Priorisierung von Anspruchsgruppen, um Einfluss, Bedürfnisse und Kommunikationswege zu erfassen.

Stakeholder Mapping ist eine strukturierte Methode zur Identifikation, Analyse und Priorisierung relevanter Anspruchsgruppen eines Produkts oder Vorhabens.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Projektpläne und RoadmapsKommunikations- und Stakeholder-Management-ToolsRisiko- und Compliance-Register

Prinzipien & Ziele

Transparenz über Rollen und ErwartungenPriorisierung nach Einfluss und BetroffenheitIterative Aktualisierung statt Einmalanalyse
Erkundung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Fehlinvestitionen durch falsche Priorisierung
  • Ausgrenzung wichtiger, aber weniger sichtbarer Gruppen
  • Überfrachtung durch zu viele Beteiligte führt zu Verzögerungen
  • Frühe und wiederkehrende Workshops mit multiplen Perspektiven
  • Nutzen von visuellen Karten und klaren Priorisierungskriterien
  • Verknüpfung mit Kommunikations- und Risikoprozessen

I/O & Ressourcen

  • Projekt- oder Produktzielbeschreibung
  • Vorhandene Stakeholder-Listen oder Kontakte
  • Organisationsstruktur und Rollenbeschreibungen
  • Visualisierte Stakeholder-Karte
  • Priorisierung und Engagementplan
  • Risiko- und Kommunikationsmaßnahmenliste

Beschreibung

Stakeholder Mapping ist eine strukturierte Methode zur Identifikation, Analyse und Priorisierung relevanter Anspruchsgruppen eines Produkts oder Vorhabens. Sie macht Einfluss, Bedürfnisse und Kommunikationswege sichtbar, unterstützt Entscheidungsfindung und Risikobewertung und bildet die Grundlage für gezielte Beteiligungs- und Kommunikationsstrategien. Sie eignet sich für frühzeitige Planungsphasen bis zur Stakeholderpflege im Betrieb.

  • Verbesserte Entscheidungen durch Berücksichtigung relevanter Interessen
  • Reduziertes Projekt- und Reputationsrisiko durch frühe Einbindung
  • Gezielte Kommunikation spart Ressourcen und erhöht Wirkung

  • Ergebnis abhängig von Datenqualität und Teilnehmerauswahl
  • Kann zeitaufwändig und ressourcenintensiv sein
  • Nicht alle Stakeholder lassen sich vollständig objektiv bewerten

  • Anzahl identifizierter Stakeholder

    Zählt die erfassten Stakeholder und zeigt Abdeckung des Mappings.

  • Zeit bis zur priorisierten Karte

    Misst Dauer vom Start bis zur finalen Priorisierung.

  • Stakeholder-Zufriedenheit mit Kommunikation

    Erfasst Rückmeldungen zur Qualität und Häufigkeit der Kommunikation.

Öffentlicher Beteiligungsprozess

Kommunale Verwaltung nutzt Stakeholder Mapping, um Anwohner, Behörden und NGOs systematisch einzubeziehen.

Softwareprodukt-Launch

Produktteam priorisierte Kunden und Integrationspartner, um Pilotprogramm und Supportressourcen zu steuern.

Regulatorische Compliance-Initiative

Unternehmen kartierte Aufsichtsbehörden und interne Kontrolleure, um Meldepflichten und Kommunikationswege festzulegen.

1

Vorbereitung: Ziel, Umfang und Teilnehmer klären

2

Identifikation: Stakeholder erfassen und kategorisieren

3

Analyse: Einfluss, Interesse und Risiken bewerten

4

Priorisierung und Maßnahmenplanung

5

Umsetzung: Engagement- und Kommunikationsmaßnahmen ausrollen

6

Review: Regelmäßige Aktualisierung und Lessons Learned

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Nicht aktualisierte Stakeholder-Listen führen zu veralteten Maßnahmen
  • Mangelnde Dokumentation von Entscheidungen und Verantwortlichkeiten
  • Fehlende Automatisierung für Monitoring und Feedback
InformationsverfügbarkeitEntscheidungsgeschwindigkeitRessourcen für Stakeholder-Engagement
  • Stakeholder-Mapping als reine Checkbox ohne Folgen für Maßnahmen
  • Übermäßige Formalisierung führt zu fehlender Akzeptanz
  • Vernachlässigung externer, weniger sichtbarer Gruppen
  • Verwechslung von Stakeholder-Interesse und öffentlicher Meinung
  • Unterschätzung informeller Einflussnetzwerke
  • Fehlende Abstimmung mit Compliance-Anforderungen
Facilitation und Workshop-ModerationAnalytische Fähigkeiten zur PriorisierungKommunikations- und Konfliktmanagement
Organisationsstruktur und MachtverhältnisseRegulatorische Anforderungen und ComplianceKommunikationskanäle und Informationsflüsse
  • Zeitliche Begrenzungen in Projektplänen
  • Datenschutz und Vertraulichkeit
  • Begrenzte Zugänglichkeit externer Stakeholder