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method#Governance#Produkt#Integration#Plattform

Wissensmanagement

Methode, um organisatorisches Wissen mittels Prozessen, Rollen und Werkzeugen zu erfassen, zu strukturieren und zu teilen.

Wissensmanagement ist eine Methode, Wissen systematisch zu erfassen, zu strukturieren und organisationsweit nutzbar zu machen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Ticketing-System (z. B. Jira, ServiceNow)CI/CD- und Deployment-Pipelines für RunbooksSingle-Sign-On und Berechtigungsmanagement

Prinzipien & Ziele

Wissen ist ein organisationales Asset und muss gepflegt werden.Verantwortlichkeiten klären: Owner, Reviewer, Consumer.Nutzerzentrierte Zugänglichkeit und Suche zuerst.
Iteration
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Ablagewüste: Inhalte ohne Konsistenz und Qualität
  • Falsche Zugriffsrechte verhindern Wissensaustausch
  • Übermäßige Zentralisierung kann Innovation hemmen
  • Keep it useful: Fokus auf nutzbare, kurzformatige Inhalte
  • Verantwortlichkeiten direkt an Teams binden
  • Regelmäßige Reviews und Metriken etablieren

I/O & Ressourcen

  • Bestehende Dokumente, Tutorials und Artefakte
  • Fachexperten und Stakeholderzugang
  • Technische Plattform für Repository und Suche
  • Durchsuchbare Knowledge-Base
  • Runbooks, How-tos und Entscheidungsdokumente
  • Verantwortliche Content-Owner und Review-Prozesse

Beschreibung

Wissensmanagement ist eine Methode, Wissen systematisch zu erfassen, zu strukturieren und organisationsweit nutzbar zu machen. Sie definiert Rollen, Prozesse, Taxonomien und Werkzeuge, um Expertise verfügbar zu machen, Doppelarbeit zu reduzieren und Entscheidungen zu beschleunigen. Integration von Kultur, Governance und Plattformen fördert fortlaufendes Lernen.

  • Reduzierte Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeitender
  • Bessere Entscheidungsgrundlagen durch dokumentiertes Wissen
  • Weniger redundante Arbeit und Wiederholungen

  • Initialer Aufwand für Aufbau von Struktur und Taxonomie
  • Pflegeaufwand: veraltete Inhalte ohne Ownership
  • Kulturelle Barrieren bei Teilen von implizitem Wissen

  • Zeit bis produktiv (Onboarding)

    Mittlere Zeit, bis neue Mitarbeitende eigenständig arbeiten.

  • Wiederverwendungsrate von Inhalten

    Anteil von Issues/Tasks, die ohne erneute Recherche gelöst wurden.

  • Dokumentations-Aktualität

    Anteil der Inhalte, die in einem definierten Zeitraum reviewed wurden.

Confluence als Knowledge-Base

Rollout einer strukturierten Confluence-Instanz zur zentralen Ablage von Prozessen und FAQs.

KCS-Ansatz im IT-Support

Integration von KCS-Prinzipien, sodass Lösungen während der Bearbeitung dokumentiert und wiederverwendet werden.

Wiki.js für Entwicklerdokumentation

Einsatz einer Open-Source-Platform (Wiki.js) zur dezentralen, aber strukturierten Entwicklerdokumentation.

1

Initiale Bestandsaufnahme und Stakeholder-Workshop

2

Definition von Rollen, Workflows und Taxonomie

3

Auswahl und Konfiguration der Plattform

4

Pilotphase mit einem Team und iteratives Rollout

5

Etablierung von Review-Zyklen und Metriken

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Legacy-Dokumente ohne Struktur binden Pflegekapazität
  • Monolithische Plattform erschwert Integration
  • Fehlende Automatisierung bei Review-Workflows
SucheOwnershipTaxonomie
  • Vollständige Migration alter Dateien ohne Bereinigung
  • Einführen eines Tools ohne Rollen oder Prozesse
  • Nutzung als reines Archiv ohne Suchoptimierung
  • Annahme, dass Technik allein Wissen erzeugt
  • Keine Nachnutzung messen; Erfolg bleibt unsichtbar
  • Unklare Ownership führt zu veralteten Inhalten
Informationsarchitektur und Taxonomie-DesignModeration von Reviews und Community-ManagementContent-Produktion und technische Dokumentation
Auffindbarkeit von InformationenSkalierbarkeit der PflegeprozesseSicherheits- und Zugriffssteuerung
  • Budget für Tools und Betrieb
  • Datenschutz- und Compliance-Anforderungen
  • Verfügbare Kapazitäten für Pflege und Reviews