Langfristige qualitative Forschungsmethode, bei der Teilnehmende Tagebucheinträge über Erlebnisse, Kontext und Gefühle verfassen.
Diary Studies sind eine longitudinale Nutzforschungsmethode, bei der Teilnehmende über einen definierten Zeitraum tägliche oder ereignisbasierte Einträge zu Erfahrungen, Kontext und Gefühlen führen. Sie ermöglichen tiefere Einblicke in den Nutzungsalltag, Gewohnheiten und Probleme über die Zeit. Ergebnisse unterstützen produktbezogene Hypothesenbildung und priorisierte Maßnahmen.
Prozentualer Anteil der Teilnehmenden, die den gesamten Beobachtungszeitraum abgeschlossen haben.
Anzahl der Einträge pro Teilnehmer und Zeitraum als Indikator für Engagement.
Qualitative Bewertung der Anreicherung durch Kontextinformationen in den Einträgen.
Nutzer protokollierten drei Wochen Transaktionen und Probleme; Daten führten zu Anpassungen im Onboarding.
Mitarbeitende dokumentierten wiederkehrende Pain Points; Resultat war eine priorisierte Ticket-Workflow-Änderung.
Diary-Einträge deckten Nutzungskontexte auf, die automatisierte Szenen unterstützten.
Ziele und Forschungsfragen festlegen
Rekrutierungsstrategie entwickeln und Teilnehmer rekrutieren
Tagebuch-Template erstellen und testen
Teilnehmende onboarden und Studienzeitraum durchführen
Daten kodieren, analysieren und Erkenntnisse synthetisieren