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concept#Governance#Produktstrategie#Architektur#Lieferung

Strategiekarte

Visuelle Darstellung strategischer Ziele und ihrer Ursache‑Wirkungs‑Beziehungen zur Ausrichtung von Maßnahmen und Kennzahlen.

Eine Strategiekarte visualisiert strategische Ziele und ihre Ursache‑Wirkungs‑Beziehungen über Perspektiven hinweg.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Strategie‑ und Portfolio‑Management‑ToolsReporting‑ und Dashboard‑PlattformenOKR‑ oder Performance‑Management Systeme

Prinzipien & Ziele

Ziele in Ursache‑Wirkungs‑Beziehungen abbildenKonzentration auf wenige, strategisch entscheidende ZieleAbleitung von KPIs und Initiativen aus den Kartenbeziehungen
Erkundung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Falsche Ursacheannahmen führen zu Fehlpriorisierungen
  • Politische Interessen verzerren die Zielsetzung
  • Zu viele Ziele reduzieren Verständlichkeit und Wirksamkeit
  • Auf wenige, wirkungsvolle Ziele fokussieren
  • Kausale Annahmen dokumentieren und testen
  • Regelmäßige Review‑Zyklen und Verantwortlichkeiten festlegen

I/O & Ressourcen

  • Vision und Mission
  • Strategische Prioritäten und Business‑Ziele
  • Bestehende KPIs und Leistungsdaten
  • Visualisierte Strategiekarte
  • Abgeleitete KPIs und Targets
  • Priorisierte Initiativenliste

Beschreibung

Eine Strategiekarte visualisiert strategische Ziele und ihre Ursache‑Wirkungs‑Beziehungen über Perspektiven hinweg. Sie macht Annahmen sichtbar, unterstützt Priorisierung und Alignment zwischen Geschäftszielen und Maßnahmen. Typischerweise Teil des Balanced‑Scorecard‑Ansatzes, dient sie als Kommunikations‑ und Entscheidungsinstrument auf Managementebene. Sie hilft, Maßnahmen zu priorisieren, Kennzahlen abzuleiten und Verantwortlichkeiten zu klären.

  • Verbessertes Alignment zwischen Strategie und operativen Maßnahmen
  • Klärung von Annahmen und Wirkungszusammenhängen
  • Bessere Priorisierung und Kommunikationsfähigkeit

  • Kann zu stark vereinfachen komplexer Ursachen führen
  • Braucht gute Daten und konsistente KPIs zur Umsetzung
  • Wird ohne Governance schnell veralten

  • Anzahl strategischer Initiativen

    Zählt initiierte Projekte, die direkt mit Kartenzielen verknüpft sind.

  • Strategischer Fortschrittsindex

    Aggregierter Wert aus KPI‑Fortschritten der wichtigsten Ziele.

  • Zielklarheit (Umfrage)

    Mitarbeiterbefragung zur Verständlichkeit und Relevanz der Ziele.

Bank: Ausrichtung der Produkt‑Roadmap

Strategiekarte verknüpft Kundenzufriedenheit mit digitalen Zahlungsfunktionen und operativer Effizienz.

IT‑Organisation: Service‑Strategie

Karte zeigt, wie Investitionen in Observability und Automatisierung zu Verfügbarkeit und Business‑Outcomes führen.

Nonprofit: Fundraising‑Fokus

Strategiekarte verbindet Spenderbindung, Programmwirkung und Kommunikation zur Erhöhung der Mittelakquise.

1

Stakeholder identifizieren und Ziele zusammenführen

2

Vorbereitende Daten und KPIs sammeln

3

Workshop durchführen: Ziele kartieren und verknüpfen

4

Initiativen und KPIs ableiten

5

Governance für Review‑Zyklen und Pflege etablieren

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Nicht standardisierte KPI‑Definitionen
  • Manuelle Datensammlungen statt integrierter Messketten
  • Fehlende Automatisierung für Reporting und Review
Mangelndes Alignment zwischen FunktionenUnklare VerantwortlichkeitenFehlende oder inkonsistente Daten
  • Verwendung als reines Reporting‑Instrument ohne Ableitung von Initiativen
  • Übermäßiger Fokus auf kurzfristige KPIs statt langfristiger Wirkung
  • Erstellung einer Karte ohne klare Pflege‑ und Review‑Prozesse
  • Annahme von Kausalität ohne Evidenz
  • Zu viele Stakeholder verzögern Entscheidungen
  • Inkonsistente Metriken zwischen Ebenen
Moderation und Workshop‑FacilitationStrategische Analyse und Ursache‑Wirkungs‑DenkenKenntnis von KPI‑Definition und Messlogik
Klare Zielhierarchie und VerantwortlichkeitenDatenverfügbarkeit zur Ableitung von KPIsGovernance für Pflege und Review‑Zyklen
  • Begrenzte Managementzeit für Abstimmung
  • Organisatorische Silos und Incentives
  • Technische Grenzen der Messbarkeit