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concept#Sicherheit#Software-Engineering#DevOps#Observability

Security Scanning

Systematisches Auffinden von Schwachstellen in Code, Abhängigkeiten und Laufzeitumgebungen mittels automatisierter und manueller Prüfungen.

Security Scanning ist ein systematischer Ansatz zur automatisierten und manuellen Prüfung von Software und Infrastruktur auf Schwachstellen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

CI/CD-Systeme (z. B. Jenkins, GitHub Actions)Issue-Tracker (z. B. Jira, GitHub Issues)Container-Registry und Image-Scanning

Prinzipien & Ziele

Shift-Left: Sicherheitsprüfungen früh im Entwicklungsprozess ausführen.Automatisierung: Wiederholbare Scans integrieren und dokumentieren.Mehrschichtigkeit: Kombination aus SAST, DAST und Dependency-Scans nutzen.
Umsetzung
Team, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Übermäßiges Vertrauen in Tools ohne menschliche Validierung.
  • Unbehandelte Findings führen zu falscher Sicherheitswahrnehmung.
  • Fehlende Integration erzeugt verstreute Ergebnisse und Duplicate Work.
  • Shift-Left: Scans im Pull-Request-Workflow ausführen.
  • Triage-Prozess zur Reduktion von False Positives etablieren.
  • Ergebnisse in zentrale Dashboards und Ticket-Systeme integrieren.

I/O & Ressourcen

  • Quellcode oder Artefakte (Binaries, Container-Images)
  • Zugriffsrechte auf Test- oder Staging-Umgebungen
  • Dependency-Listen und Build-Manifeste
  • Priorisierte Schwachstellenliste mit CVSS/Schweregrad
  • Reports, Tickets und Audit-Nachweise
  • Suggested-Fixes und Remediation-Guides

Beschreibung

Security Scanning ist ein systematischer Ansatz zur automatisierten und manuellen Prüfung von Software und Infrastruktur auf Schwachstellen. Es kombiniert statische, dynamische und Abhängigkeits-Analysen, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Es wird in CI/CD-Pipelines und im Betrieb eingesetzt, um Regressionen zu vermeiden und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

  • Frühe Identifikation von Schwachstellen reduziert Exploit-Risiko.
  • Automatisierte Scans skalieren mit CI/CD und minimieren manuellen Aufwand.
  • Unterstützt Compliance und Nachweisführung gegenüber Audits.

  • Automatisierte Tools liefern False Positives und erfordern Review.
  • Nicht alle Angriffsvektoren lassen sich automatisiert abdecken.
  • Performance- und Zeitkosten bei umfangreichen DAST-Suiten.

  • Zeit bis Entdeckung (Time to Detect)

    Durchschnittliche Zeit zwischen Einführung einer Schwachstelle und ihrem Auffinden.

  • Finde-Rate / Scan-Coverage

    Anteil der Codebasis oder Artefakte, die durch Scans abgedeckt werden.

  • False-Positive-Rate

    Anteil der gemeldeten Findings, die sich als nicht verwertbar herausstellen.

SAST-Integration mit SonarQube

Einsatz von SonarQube zur statischen Analyse im Pull-Request-Workflow.

DAST mit OWASP ZAP gegen Staging

Automatisierte dynamische Scans von Staging-Umgebungen mit ZAP im CI.

Dependency-Scanning via Dependabot

Automatische Pull-Requests für veraltete oder unsichere Bibliotheken.

1

Analyse vorhandener Risiken und Auswahl geeigneter Scan-Typen (SAST/DAST/SCA).

2

Integration ausgewählter Tools in CI/CD mit definierter Policy und Break-Conditions.

3

Einrichtung von Reporting, Ticket-Erstellung und SLA für Remediation.

4

Kontinuierliche Überwachung, Tuning der Signaturen und Review-Prozesse.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete Scan-Regeln und Signaturen müssen regelmäßig aktualisiert werden.
  • Inhomogene Toollandschaft ohne zentrales Management erzeugt Overhead.
  • Keine automatisierte Remediation-Pipeline für gängige Findings.
Scan-LaufzeitFalse-PositivesIntegrationsaufwand
  • Verzicht auf Review: Teams vertrauen ausschließlich auf Tool-Ausgabe.
  • Scans nur in Produktion, wodurch frühzeitige Erkennung entfällt.
  • Keine Priorisierung: alle Findings werden gleich behandelt.
  • Hohe False-Positive-Quote ohne klaren Triage-Prozess.
  • Fehlende Authentifizierung für DAST führt zu unvollständigen Ergebnissen.
  • Überlastung der CI mit langen Scans ohne Zeitlimits.
Sicherheitsanalyse und CVE-InterpretationCI/CD- und Pipeline-AutomatisierungGrundlagen von SAST, DAST und Software Composition Analysis
Compliance-Anforderungen (z. B. PCI, GDPR)Schnelle Feedback-Loop in CI/CDSkalierbarkeit der Scans für Microservices-Umgebungen
  • Netzwerkzugriff auf Staging/Prod erforderlich für DAST
  • Lizenz- und Datenschutzanforderungen bei Drittanbieter-Scans
  • Ressourcenlimits in Pipelines begrenzen parallele Scans