Vorhandener Quellcode, der funktioniert, aber schwer zu warten, zu testen oder zu erweitern ist. Das Konzept fokussiert Bewertung, Priorisierung und Strategien zur sicheren Modernisierung.
Legacy Code bezeichnet vorhandenen, oft veralteten Quellcode, der funktional ist, aber schwer zu warten, zu testen oder zu erweitern ist. Er entsteht durch historische Entscheidungen, fehlende Dokumentation und technische Schulden. Das Konzept hilft beim Bewerten von Risiken, Priorisierung von Refactoring- oder Modernisierungsmaßnahmen und bei der Entscheidungsfindung für Upgrade-Strategien.
Anteil des Codes, der durch automatisierte Tests abgedeckt wird; wichtig zur Messung von Sicherheitsgrad bei Änderungen.
Durchschnittliche Zeit zur Behebung von Fehlern in Legacy-Komponenten; Indikator für Wartbarkeit.
Relative Bewertung von ungelösten Problemen, Codequalität und notwendigem Aufwand zur Modernisierung.
Alte monolithische Webanwendung mit engen Abhängigkeiten, geringer Testabdeckung und wachsenden Betriebsproblemen.
Serviceschnittstelle, die intern stark genutzt wird, aber schlecht dokumentiert ist und selten verändert wurde.
Batch-Prozesse laufen auf veralteter Infrastruktur; Migration erfordert Koordination mit Betriebsteam und Tests.
Analyse und Inventarisierung der Legacy-Komponenten.
Bewertung nach Risiko und Geschäftswert.
Aufsetzen von Tests und CI für kritische Pfade.
Schrittweises Refactoring oder Strangler-Pattern anwenden.
Kontinuierliches Monitoring und Metriken zur Erfolgsmessung.