Konzept zur systematischen Erkennung von Betriebsstörungen, Leistungsabweichungen und Sicherheitsvorfällen basierend auf Observability-Signalen und definierten Alarmkriterien.
Incident Detection beschreibt Verfahren und Prinzipien zur frühzeitigen Erkennung von Betriebsstörungen, Sicherheitsvorfällen und Leistungsabweichungen auf Basis von Beobachtbarkeit und Signalerkennung. Es fokussiert strukturierte Messwerte, Logs und Traces sowie Alarm-Kriterien, um Reaktionszeiten zu verkürzen und Ausfallfolgen zu begrenzen. Implementierungen reichen von regelbasierten Alerts bis zu statistischen Anomalieerkennungen.
Durchschnittliche Zeit von Auftreten bis Erkennung eines Incidents; misst Erkennungsfähigkeit.
Anteil der Alarme, die keinen echten Incident darstellen; beeinflusst Betriebsaufwand.
Prozentsatz der kritischen Services mit ausreichender Telemetrie und Alerting.
Prometheus-Metriken kombiniert mit Alertmanager-Regeln liefern schnelle, deterministische Erkennung von CPU- und Fehler-Schwellenwerten.
Statistische Modelle oder Zeitreihenalgorithmen erkennen Abweichungen von Baselines und reduzieren False-Positives bei variablen Lasten.
SIEM-Plattformen korrelieren Logs, Network-Events und IOC-Daten zur verbesserten Erkennung und Priorisierung von Sicherheitsvorfällen.
Instrumentierung kritischer Pfade mit Metriken, Logs und Traces
Definition von Baselines, Schwellen und Eskalationsregeln
Einführung von Alert-Kanälen und On‑Call‑Prozessen
Iteratives Tuning und Validierung durch Blitztests und Postmortems