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concept#Governance#Produktmanagement#Lieferung

Menschliche Entscheidungsfindung

Konzept zur Beschreibung kognitiver Prozesse, Verzerrungen und organisatorischer Mechanismen, die Entscheidungen von Einzelpersonen und Teams prägen.

Menschliche Entscheidungsfindung analysiert kognitive Prozesse, systemische Verzerrungen und organisationale Rahmenbedingungen, die Wahlhandlungen prägen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Produktmanagement-Tools (z. B. Jira)Incident- und Monitoring-SystemeReporting- und BI-Dashboards

Prinzipien & Ziele

Explizite Entscheidungsregeln und Verantwortlichkeiten definierenBias-Reduktion durch strukturierte Checks und DatenorientierungKleine, lernorientierte Experimente statt großer Annahmen
Erkundung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Entscheidungsparalyse durch zu strikte Governance
  • Falsche Sicherheit durch unzureichend geprüfte Heuristiken
  • Verstärkung von Biases durch schlechte Dateninterpretation
  • Dokumentiere Entscheidungsgründe und lerne aus Ergebnissen
  • Nutze Checklisten zur Bias-Reduktion
  • Begrenze Runde der Entscheidungsträger auf notwendige Personen

I/O & Ressourcen

  • Stakeholder-Erwartungen
  • Relevante Daten und Metriken
  • Ressourcen- und Zeitrahmen
  • Getroffene Entscheidung mit Begründung
  • Zugewiesene Verantwortliche und nächste Schritte
  • Messbare Erfolgskriterien

Beschreibung

Menschliche Entscheidungsfindung analysiert kognitive Prozesse, systemische Verzerrungen und organisationale Rahmenbedingungen, die Wahlhandlungen prägen. Das Konzept verbindet verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse mit strukturierten Entscheidungsrahmen, Eskalationsregeln und Feedback-Schleifen. Ziel ist die systematische Verbesserung von Entscheidungsqualität und Verantwortung innerhalb von Organisationen.

  • Erhöhte Nachvollziehbarkeit und Verantwortlichkeit
  • Bessere Entscheidungsqualität durch Daten und Struktur
  • Schnellere Eskalation und geringere Entscheidungs-Latenz

  • Nicht alle Entscheidungen lassen sich vollständig formalisiert treffen
  • Overhead durch zu viele Regeln oder Committees
  • Datenverfügbarkeit beschränkt die empirische Absicherung

  • Entscheidungsdurchlaufzeit

    Zeitspanne von Identifikation bis finaler Entscheidung.

  • Entscheidungsqualität

    Messung erwarteter vs. tatsächlicher Auswirkungen nach Umsetzung.

  • Anzahl eskalierter Entscheidungen

    Häufigkeit von Entscheidungen, die höhere Ebenen erfordern.

Produkt-Roadmap-Konsens per Entscheidungs-Matrix

Ein Produktteam nutzt eine gewichtete Matrix, um Investitionsentscheidungen transparent zu priorisieren.

Eskalationsregel bei Betriebsstörungen

Bei kritischen Incidents werden vordefinierte Eskalationsstufen und Entscheidungseigner aktiviert, um schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.

Entscheidungslaufwerk für Preisänderungen

Ein unternehmensweites Playbook definiert Rollen, Checks und Kommunikationswege für Preisanpassungen.

1

Ist-Analyse der aktuellen Entscheidungsprozesse

2

Definition von Prinzipien, Rollen und Eskalationsregeln

3

Pilotierung, Messen von Metriken und schrittweise Skalierung

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Fehlende Automatisierung für Entscheidungsdaten
  • Veraltete Dashboards mit unzuverlässigen Metriken
  • Nicht dokumentierte Eskalationspfade
InformationsflussEntscheidungskompetenzDatenverfügbarkeit
  • Formale Regeln blockieren schnelle Kundenreaktionen
  • Datenfehler führen zu falscher Skalierung einer Strategie
  • Eskalationskaskaden ohne klare Ziele verursachen Verzögerungen
  • Verwechslung von Konsens mit optimaler Entscheidung
  • Unterschätzung organisationaler Politiken
  • Ignorieren von Gegenbeweisen und gegensätzlichen Daten
Kritisches Denken und ProblemanalyseDateninterpretation und MetrikverständnisModeration und Stakeholder-Management
Transparenz der EntscheidungsgründeVerantwortlichkeitszuweisungMessbarkeit der Auswirkungen
  • Regulatorische Vorgaben können Entscheidungen einschränken
  • Begrenzte personelle Kapazitäten für Analyse
  • Technische Integration relevanter Datenquellen