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concept#KI#Maschinelles Lernen#Architektur#Daten

Foundation Models

Allgemeines Konzept großer, vortrainierter KI-Modelle, die als Basis für vielfältige Anwendungen dienen.

Foundation Models sind große, vortrainierte KI-Modelle, die als allgemeine Basis für verschiedene Aufgaben dienen.
Aufstrebend
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

API-Gateways und Inferenz-EndpunkteDatenplattformen und Feature StoresMonitoring- und Observability-Tools

Prinzipien & Ziele

Modelle als wiederverwendbare Basisschichten betrachten.Datenqualität und -vielfalt priorisieren.Governance, Sicherheit und Monitoring von Anfang an einplanen.
Umsetzung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Missbrauch durch Generierung irreführender Inhalte.
  • Verletzung von Datenschutz oder Lizenzbedingungen durch Trainingsdaten.
  • Übermäßige Abhängigkeit von Drittanbietern oder Modellen.
  • Versionskontrolle für Modelle und Trainingsartefakte verwenden.
  • Kontinuierliches Monitoring und Drift-Erkennung einrichten.
  • Klare Verantwortlichkeiten für Governance definieren.

I/O & Ressourcen

  • Vortrainierte Modellgewichte
  • Kuratiertes Domänendataset
  • Infrastruktur für Training und Inferenz
  • Feinabgestimmte Modelle für Produktfunktionen
  • Evaluationsberichte und Testsets
  • Betriebsartefakte (Pipelines, Monitoring)

Beschreibung

Foundation Models sind große, vortrainierte KI-Modelle, die als allgemeine Basis für verschiedene Aufgaben dienen. Sie werden auf umfangreichen Datensätzen vortrainiert und anschließend durch Feinabstimmung oder Prompting für spezialisierte Anwendungen angepasst. Sie erfordern sorgfältiges Governance- und Sicherheitsdesign.

  • Schnellere Produktentwicklung durch vortrainierte Fähigkeiten.
  • Bessere Generalisierung über Aufgaben hinweg.
  • Effizienzvorteile durch Transferlernen und Wiederverwendung.

  • Hoher Rechen- und Speicherbedarf für Training und Inferenz.
  • Abhängigkeit von großen, oft proprietären Datensätzen.
  • Potenzielle Verzerrungen und unerwünschte Verhaltensweisen.

  • Inferenzlatenz

    Durchschnittliche Antwortzeit bei Modellanfragen, wichtig für UX.

  • Anfragenkosten (Cost per request)

    Betriebskosten pro Anfrage inklusive Infrastruktur und Modellzugriff.

  • Genauigkeit / Domänenmetriken

    Leistungskennzahlen, angepasst an konkrete Aufgaben (z. B. F1, BLEU).

Chat-Assistenz mit GPT-Familie

Einsatz großer generativer Foundation Models zur Beantwortung von Nutzerfragen in Echtzeit.

Dokumentanalyse mit BERT-basierten Modellen

Feinabgestimmte Modelle zur Klassifikation und Extraktion aus Geschäftsunterlagen.

Code-Generatoren auf Basis großer Modelle

Automatische Codevorschläge und Templates durch vortrainierte Modelle, angepasst an Entwickler-Workflows.

1

Use-Case definieren und Datenanforderungen spezifizieren.

2

Vortrainiertes Modell auswählen und Evalutionskriterien festlegen.

3

Feinabstimmung oder Prompting-Prototyp entwickeln.

4

Rollout mit Monitoring, Tests und Governance durchlaufen.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Monolithische Modell-Deployments ohne Modularisierung.
  • Fehlende Automatisierung für Retraining und Rollbacks.
  • Unzureichende Dokumentation von Trainingsdaten und Pipelines.
RechenressourcenDatenbeschaffungLatenz für interaktive Anwendungen
  • Generierung rechtlich problematischer Inhalte ohne Moderation.
  • Verwendung sensibler interner Daten zum ungeprüften Fine-Tuning.
  • Einsatz in sicherheitskritischen Kontexten ohne Robustheitstests.
  • Überschätzen der Generalisierungsfähigkeit auf Spezialdomänen.
  • Unterschätzen der laufenden Betriebskosten.
  • Mangelhafte Messung von Qualitätsmetriken im Produktkontext.
Maschinelles Lernen und ModellarchitekturenDatenengineering und Feature-EngineeringDevOps für ML-Infrastruktur (MLOps)
Skalierbare InferenzinfrastrukturDatenqualität und -managementSicherheits- und Governance-Anforderungen
  • Budgetbegrenzungen für Training und Inferenz
  • Rechtliche und lizenzielle Beschränkungen bei Trainingsdaten
  • Betriebsaufwand für Monitoring und Sicherheit