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concept#Softwaretechnik#Architektur#Governance

Event-Driven Process Chain (EPC)

Die Event-Driven Process Chain (EPC) ist eine prozessorientierte Modellierungssprache zur Darstellung von Geschäftsprozessen durch Ereignisse, Funktionen und Kontrollflüsse.

Die Event-Driven Process Chain (EPC) ist eine prozessorientierte Modellierungssprache zur Darstellung von Geschäftsprozessen durch Ereignisse, Funktionen und Kontrollflüsse.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

ARIS oder andere ProzessmodellierungswerkzeugeWorkflow-Engines und RPA-PlattformenCMDB und Prozessrepository-Systeme

Prinzipien & Ziele

Ereignisse als primäre AuslöserKlare Trennung von Ereignissen und FunktionenModularisierung großer Prozesse
Erkundung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Übermodellierung und unnötiger Detaillierungsgrad
  • Inkonsequente Semantik zwischen Modellen
  • Mangelnde Akzeptanz ohne Governance
  • Modularisieren statt monolithischer Models
  • Einheitliche Ereignis- und Funktionsbenennung verwenden
  • Regelmäßige Reviews mit Fachbereichen durchführen

I/O & Ressourcen

  • Existierende Prozessdokumente und Fachspezifikationen
  • Stakeholder-Interviews und Rollenbeschreibungen
  • Technische Schnittstellen- und Systemübersichten
  • EPC-Modelle und Modellbibliotheken
  • Verbesserungs- und Automatisierungs-Backlog
  • Übergabespezifikationen für Entwickler

Beschreibung

Die Event-Driven Process Chain (EPC) ist eine prozessorientierte Modellierungssprache zur Darstellung von Geschäftsprozessen durch Ereignisse, Funktionen und Kontrollflüsse. Sie unterstützt Analyse, Dokumentation und Automatisierungsvorbereitung. EPCs betonen klare Auslöser und logische Abfolge; für große Prozesse sind Modularisierung und Governance entscheidend. Es ist weit verbreitet in ARIS-gestützten BPM-Initiativen.

  • Verbessert Transparenz und Kommunikation zwischen Fachbereichen
  • Erleichtert Identifikation von Automatisierungspotenzial
  • Standardisierte Notation unterstützt Governance und Schulung

  • Nicht direkt ausführbar ohne weitere technische Spezifikation
  • Kann bei großen Landschaften unübersichtlich werden
  • Begrenzt in der Darstellung datenorientierter Details

  • Modellabdeckung

    Prozentsatz der Kernprozesse, die als EPC dokumentiert sind.

  • Zeit bis zur Automatisierung

    Durchschnittliche Zeit vom Modell zur produktiven Automatisierung.

  • Änderungsaufwand pro Modell

    Durchschnittlicher Aufwand zur Anpassung eines EPC nach Prozessänderungen.

EPC für Bestell- und Lieferprozess

Kompaktes Modell mit Ereignissen für Auftragseingang, Prüfung, Versand.

EPC zur Rechnungsverarbeitung

Modelliert Freigaben, Prüfungen und Übergabe an Finanzsysteme.

EPC in einer Service-Transition

Zeigt Übergaben zwischen Fachbereich und IT inklusive Kontrollpunkten.

1

Stakeholder identifizieren und Ziele definieren

2

Modellierungsrichtlinien und Vokabular festlegen

3

Kernprozesse als EPC modellieren und validieren

4

Modelle in Repository übernehmen und pflegen

5

Governance-Prozesse für Änderungen etablieren

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete EPCs ohne Refactoring
  • Fehlende Automations-Spezifikationen
  • Heterogene Toollandschaft ohne Integrationskonzept
ModellierungsaufwandTool-UnterstützungGovernance-Prozesse
  • EPCs als einzige Quelle für ausführbare Automatisierung verwenden
  • Inkonsistente Terminologie pro Abteilung zulassen
  • Monolithische Modelle ohne Modularisierung erstellen
  • Zu frühe Detailmodellierung vor Validierung der Prozesse
  • Unklare Verantwortlichkeiten für Modellpflege
  • Fehlende Abstimmung mit technischen Schnittstellen
Prozessmodellierung und NotationenDomänenwissen des GeschäftsprozessesModerations- und Validierungskompetenz
Transparenz der ProzessabläufeAutomatisierungsfähigkeitInteroperabilität zwischen Systemen
  • Abhängigkeit von einheitlicher Terminologie
  • Verfügbarkeit passender Modellierungswerkzeuge
  • Notwendigkeit fachlicher Validierung