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concept#Daten#Analytics#Architektur#Softwareentwicklung

Datenmodellierung

Konzept zur formalen Modellierung von Datenstrukturen, Beziehungen und Geschäftsregeln.

Data Modeling beschreibt die strukturierte Abbildung von Informationsbedürfnissen in formale Schemata, Entitäten, Attribute und Beziehungen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Relationale Datenbanken (PostgreSQL, MySQL)Data-Warehouse-Systeme (Snowflake, Redshift)API-Gateways und Schema-Registries

Prinzipien & Ziele

Domänensemantik vor technischer OptimierungExplizite Normalisierungs-/DenormalisierungsentscheidungenEvolvierbarkeit und Abwärtskompatibilität sicherstellen
Erkundung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Statische Modelle blockieren schnelle Produktänderungen
  • Inkonsistente Interpretationen der Domäne in Teams
  • Fehlerhafte Mappings verursachen Datenkorruption
  • Beginne mit einem schlanken Kernmodell und erweitere iterativ
  • Dokumentiere Semantik und Namenskonventionen eindeutig
  • Automatisiere Validierung und Tests gegen Schemata

I/O & Ressourcen

  • Fachliche Anforderungen und Glossar
  • Bestehende Schemata und Datenproben
  • Leistungs- und Skalierungsanforderungen
  • Formale Schemas (ER/UML/JSON Schema/OpenAPI)
  • Mapping- und Migrationspläne
  • Validierungs- und Governance-Regeln

Beschreibung

Data Modeling beschreibt die strukturierte Abbildung von Informationsbedürfnissen in formale Schemata, Entitäten, Attribute und Beziehungen. Es hilft, Datenkonsistenz, Integrität und Analysefähigkeit zu sichern, und bildet die Grundlage für Datenbanken, Data Warehouses und APIs. Gute Modelle berücksichtigen Domäne, Performance und Änderbarkeit.

  • Verbesserte Datenqualität und Konsistenz über Systeme hinweg
  • Bessere Grundlage für Analytics und Reporting
  • Klarere API- und Integrationsverträge

  • Initialer Aufwand für Analyse und Modellierung
  • Übermodellierung führt zu Komplexität und Wartungsaufwand
  • Nicht alle Anforderungen lassen sich vollständig im Voraus abbilden

  • Datenkonsistenzquote

    Anteil der Datensätze, die validen Regeln und Referenzen entsprechen.

  • Schema-Änderungsaufwand

    Zeit und Aufwand, um Schemaänderungen zu planen und zu deployen.

  • Durchschnittliche Abfrage-Latenz

    Mittlere Antwortzeit für typische datenbezogene Abfragen.

Produktkatalog für E‑Commerce

Modellierung von Produktvarianten, Attributen, Kategorien und Preisen zur Unterstützung von Suche und Personalisierung.

Kundenstammdaten im Bankenbereich

Konsolidiertes Kundenmodell zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen und zur Vermeidung von Duplikaten.

Analytics-Event-Schema für Nutzungsmetriken

Ereignisbasierte Definitionen zur konsistenten Sammlung von Nutzungsdaten über verschiedene Plattformen hinweg.

1

Stakeholder-Workshops zur Erfassung von Anforderungen

2

Reverse-Engineering vorhandener Datenquellen

3

Entwurf eines Kernmodells und Validierung mit Fachbereichen

4

Definition von Migrations- und Governance-Prozessen

5

Iterative Implementierung, Tests und Monitoring

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Ad-hoc-Felder ohne Dokumentation in Produktionsschema
  • Veraltete Mappings zu Altsystemen
  • Fehlende Migrationspfade für kritische Attribute
Joins/Abfrage-PerformanceDatenqualität und DuplikateCross-System-Mappings
  • Vollständige Normalisierung eines Reporting-Data-Warehouses führt zu langsamen Reports
  • Schemaänderungen ohne Rücksicht auf API-Konsumenten brechen Integrationen
  • Verzicht auf Domänenmodell zugunsten technischer Details erzeugt semantische Inkonsistenzen
  • Zu frühe Detailmodellierung bevor Domänenwissen stabil ist
  • Unzureichende Tests für Grenzfälle und Inkonsistenzen
  • Fehlende Governance für Schema-Evolution
Datenmodellierung und ER-DesignSQL und DatenbankarchitekturDomänenanalyse und fachliche Modellierung
Datenschema-Konsistenz über SystemePerformance-Anforderungen für AbfragenFähigkeit zur Schema-Evolution und Migration
  • Kompatibilität zu Altsystem-Schemata
  • Regulatorische Anforderungen an Datenhaltung
  • Technische Grenzen von Speichersystemen