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concept#Daten#Integration#Architektur

Datenintegration

Datenintegration vereint heterogene Datenquellen zu konsistenten, nutzbaren Datenansichten zur Unterstützung von Analyse und Betrieb.

Datenintegration bezeichnet Prozesse, Werkzeuge und Konzepte zum Zusammenführen heterogener Datenquellen in konsistente, nutzbare Datensichten.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Relationale Datenbanken (z. B. PostgreSQL)Nachrichtenbroker und Streaming-Plattformen (z. B. Kafka)Data Warehouses und Lakes (z. B. Snowflake, S3)

Prinzipien & Ziele

Single Source of Truth etablierenAutomatisierte Lineage und QualitätssicherungExplizite Semantik und Standardisierung
Umsetzung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Inkonsistente oder falsche Reports durch fehlerhafte Mappings
  • Verletzung von Datenschutz- und Compliance-Vorgaben
  • Betriebsunterbrechungen durch fehlerhafte Pipelines
  • Versionierung von Mappings und Transformationslogik
  • Automatisierte Tests und Validierungen in CI/CD integrieren
  • Umfassendes Monitoring, Alerts und Lineage erfassen

I/O & Ressourcen

  • Zugänge zu Quellsystemen und deren Schemas
  • Mapping-Definitionen und Transformationsregeln
  • Governance- und Sicherheitsrichtlinien
  • Konsolidierte Datensätze und Sichten
  • ETL/ELT-Pipelines und Artefakte
  • Datenherkunft und Änderungsprotokolle

Beschreibung

Datenintegration bezeichnet Prozesse, Werkzeuge und Konzepte zum Zusammenführen heterogener Datenquellen in konsistente, nutzbare Datensichten. Sie umfasst Extraktion, Transformation, Harmonisierung und Konsolidierung für Analyse, Betriebsprozesse und Entscheidungsunterstützung. Implementierungsstrategien variieren je nach Architektur, Governance und Performance-Anforderungen.

  • Verbesserte Entscheidungsgrundlage durch konsolidierte Daten
  • Wiederverwendbare Datenprodukte und geringerer Integrationsaufwand
  • Bessere Nachvollziehbarkeit und Compliance-Unterstützung

  • Hoher Implementierungsaufwand bei heterogenen Quellen
  • Latenz vs. Konsistenz-Abwägungen in Echtzeitszenarien
  • Abhängigkeit von Metadaten- und Governance-Disziplinen

  • Datenaktualität (Freshness)

    Zeitlicher Abstand zwischen Quelle und konsolidierter Sicht, misst Aktualität.

  • Integrationsfehlerquote

    Anteil fehlgeschlagener Pipeline-Durchläufe pro Zeiteinheit.

  • MTTR bei Integrationsausfällen

    Mittlere Wiederherstellungszeit nach Störungen von Integrationsprozessen.

Airbyte + dbt für ELT-Pipelines

Offene ELT-Pipeline mit Airbyte zur Extraktion und dbt zur Modellierung im Data Warehouse.

Echtzeit-Inventar via Kafka

Ereignisbasierte Synchronisation von Lagerbeständen über ein Kafka-basiertes Vermittlersystem.

Master Data Management für Kunden

Konsolidierung verteilter Kundendaten mit Regeln zur Dublettenerkennung und Governance-Prozessen.

1

Ziele, Domänen und Ownership klären; Quellen inventarisieren.

2

Datenmodelle und Mappings definieren; Qualitätsregeln festlegen.

3

Technologiestack auswählen und POC durchführen (z. B. Airbyte, Kafka, dbt).

4

Pipelines implementieren, testen, überwachen und iterativ verbessern.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unvollständig dokumentierte Transformationslogik
  • Hardcodierte Mappings statt konfigurierbarer Regeln
  • Keine Lineage- oder Audit-Informationen gespeichert
QuellenheterogenitätNetzwerk- und I/O-BandbreiteSchema- und Versionsmanagement
  • Rohdaten ungefiltert in einen Data Lake schieben und als integriert deklarieren.
  • Nur auf Batch setzen, obwohl Echtzeit-Synchronisation erforderlich ist.
  • Zusammenführen ohne Dublettenprüfung und Qualitätsregeln.
  • Aufwand für Datenbereinigung unterschätzen
  • Schemaevolution nicht von Anfang an einplanen
  • Annahmen über Stabilität der Quellsysteme treffen
Datenengineering und Pipeline-EntwicklungDatenmodellierung und Metadaten-ManagementMonitoring, Observability und Troubleshooting
Skalierbarkeit bei DatenvolumenDatenqualität und Schema-GovernanceSicherheit, Datenschutz und Compliance
  • Budget- und Betriebsressourcen
  • Legacy-Systeme mit eingeschränkten Schnittstellen
  • Regulatorische Anforderungen und Datenschutz