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concept#Daten#Analyse#Architektur#Plattform

Data Engineering Lifecycle

Ein organisatorisch-technisches Modell, das Phasen und Rollen für das Erheben, Verarbeiten, Prüfen und Bereitstellen von Daten entlang der gesamten Pipeline beschreibt.

Der Data-Engineering-Lifecycle beschreibt Phasen und Praktiken zum Sammeln, Transformieren, Validieren, Speichern und Bereitstellen zuverlässiger Daten für Analysen und Anwendungen.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Streaming-Plattformen (z. B. Kafka)Orchestrierungstools (z. B. Airflow)Data-Warehouses und Data-Lakes

Prinzipien & Ziele

Daten als Produkt behandelnSorgfältige Schema- und VertragspflegeAutomatisierte Validierung und Observability
Umsetzung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Ungenügende Datenqualität führt zu falschen Entscheidungen
  • Fehlende Lineage behindert Compliance und Fehleranalyse
  • Übermäßige Komplexität erhöht Betriebskosten
  • Frühe Schema-Verträge und Versionierung
  • Automatisierte Tests und Datenqualitäts-Gates
  • Observability und Lineage von Anfang an implementieren

I/O & Ressourcen

  • Quellsysteme und Datenfeeds
  • Schemas, Verträge und Anforderungsdokumente
  • Infrastruktur für Speicherung und Verarbeitung
  • Bereinigte und transformierte Datenprodukte
  • Monitoring- und Qualitätsreports
  • Lineage- und Audit-Metadaten

Beschreibung

Der Data-Engineering-Lifecycle beschreibt Phasen und Praktiken zum Sammeln, Transformieren, Validieren, Speichern und Bereitstellen zuverlässiger Daten für Analysen und Anwendungen. Er definiert Zuständigkeiten entlang Ingestion, Verarbeitung, Datenqualität, Orchestrierung, Lineage, Governance und Betriebliches Monitoring. Das Modell unterstützt Teams beim Ausgleich von Skalierbarkeit, Wartbarkeit und Datenqualität über Pipelines.

  • Verbesserte Datenqualität und Vertrauen in Reports
  • Skalierbare und nachvollziehbare Datenpipelines
  • Klarere Verantwortlichkeiten und schnellere Fehlerbehebung

  • Erfordert initialen Aufwand bei Aufbau und Governance
  • Komplexität wächst mit Anzahl der Datenquellen
  • Nicht alle Legacy-Daten lassen sich einfach standardisieren

  • Pipeline-Latenz

    Messung der Zeit zwischen Dateneingang und Verfügbarkeit im Zielsystem.

  • Datenqualitäts-Fehlerquote

    Anteil der Datensätze, die Validierungsregeln nicht bestehen.

  • Durchsatz (Records/s)

    Anzahl verarbeiteter Datensätze pro Sekunde in der Pipeline.

Etablierte Batch-ETL bei einem Retail-Unternehmen

Tägliche Aggregation von Verkaufsdaten, dedizierte Qualitätsprüfungen und BI-Schema für Berichtswesen.

Streaming-Architektur für Telemetriedaten

Niedrig-latente Pipeline mit Event-Streaming, Materialized Views und Monitoring.

Datenqualitäts-Framework in einem Finanzprodukt

Regelbasierte Validierungen, SLA-gesteuerte Alerts und Data Lineage zur Auditierbarkeit.

1

Situationsanalyse und Stakeholder-Alignment

2

Definition von Standards (Schemas, Quality SLAs, Contracts)

3

Prototypische Pipeline und Validierungs-Workflows bauen

4

Monitoring, Lineage und Alerts integrieren

5

Rollout, Schulung und inkrementelle Verbesserung

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete Ad-hoc-Skripte statt wiederverwendbarer Komponenten
  • Keine Versionierung von Transformationen
  • Unzureichende Testabdeckung für Randfälle
Single-Point-of-Failure in OrchestrierungNetzwerk- oder Storage-I/O EngpässeMangelnde Testabdeckung für Datenqualität
  • Direktes Schreiben unbekannter Rohdaten ins Reporting-Schema
  • Überspringen von Validierungsstufen zur Beschleunigung
  • Fehlende Dokumentation von Schema-Änderungen
  • Unterschätzen der Kosten für Storage und I/O
  • Zu späte Einführung von Lineage-Mechanismen
  • Verzicht auf Monitoring bis Probleme auftreten
ETL/ELT-Entwicklung und SQL-KenntnisseVerständnis von Datenmodellen und Schema-DesignKenntnisse in Orchestrierung, Observability und Testing
Skalierbarkeit der DatenverarbeitungDatenqualität und VertrauenswürdigkeitNachvollziehbarkeit und Compliance (Lineage)
  • Vorhandene Legacy-Schemata und Abhängigkeiten
  • Budget- und Betriebskosten für Infrastruktur
  • Compliance- und Datenschutzanforderungen