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concept#Daten#Architektur#Governance#Integration

Data-Architektur

Konzeptuelle Strukturierung von Daten, Schnittstellen und Governance zur Sicherstellung konsistenter Datenqualität und effizienter Datennutzung in Organisationen.

Data-Architektur definiert die strukturelle Organisation, Modelle und Integrationsprinzipien für Daten innerhalb einer Organisation.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Organisatorisch
  • Architektur
  • Reif

Technischer Kontext

Data Warehouse / LakehouseETL/ELT-Tools und OrchestrierungAPI-Gateways und Streaming-Plattformen

Prinzipien & Ziele

Daten als Produkt behandelnKlare Verantwortlichkeiten für Daten (Data Ownership)Explizite Metadaten- und Lineage-Pflege
Umsetzung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Silos und widersprüchliche Modelle ohne Durchsetzung
  • Übermäßige Zentralisierung hemmt Innovation
  • Governance-Bremse, wenn zu bürokratisch umgesetzt
  • Schrittweise Einführung mit klaren Pilotfällen
  • Sichtbare Metriken und SLAs definieren
  • Metadaten- und Katalogpflege als kontinuierliche Aufgabe

I/O & Ressourcen

  • Quellsysteme und Schema-Definitionen
  • Geschäftsanforderungen und KPIs
  • Compliance- und Datenschutzvorgaben
  • Ziel-Datenmodelle und Architekturdiagramme
  • Datenkatalog und Lineage-Dokumentation
  • Governance-Regeln und SLAs

Beschreibung

Data-Architektur definiert die strukturelle Organisation, Modelle und Integrationsprinzipien für Daten innerhalb einer Organisation. Sie beschreibt Speicher-, Zugriff- und Governance‑Regeln sowie Schnittstellen zwischen Systemen. Ziel ist konsistente Datenqualität, Skalierbarkeit und effiziente Datennutzung für Analyse, Betrieb und Produktfunktionen. Sie berücksichtigt Datensicherheit, Datenschutz, Metadatenmanagement und Operationalisierung von Datenflüssen.

  • Verbesserte Datenqualität und Konsistenz über Systeme hinweg
  • Bessere Skalierbarkeit und Performance für Datenanwendungen
  • Schnellere Time-to-Insight durch klare Integrationspfade

  • Hoher initialer Aufwand für Modellierung und Governance
  • Erfordert abteilungsübergreifende Abstimmung
  • Nicht alle Legacy-Systeme lassen sich vollständig harmonisieren

  • Datenqualitätsbewertung

    Kennzahl, die Vollständigkeit, Genauigkeit und Konsistenz misst.

  • Time-to-Insight

    Zeitspanne von Datenverfügbarkeit bis verwertbarer Analyse.

  • Datenverfügbarkeit/SLA

    Messung der Verfügbarkeit kritischer Datenprodukte und -schnittstellen.

Konsolidierter Data Warehouse für E-Commerce

Vereinheitlichung von Bestell-, Kunden- und Logistikdaten zur Verbesserung von Personalisierung und Reporting.

Echtzeit-Event-Architektur bei FinTech

Einsatz von Event-Streams für sofortige Risikoanalyse und Betrugsprävention.

Metadaten-Driven Analytics bei Versicherer

Metadaten-Katalog verbessert Wiederverwendbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Datenpipelines.

1

Stakeholder identifizieren und Ziele definieren

2

Ist-Analyse der Datenlandschaft durchführen

3

Zielarchitektur, Modelle und Governance entwerfen

4

Pilotimplementierung und iteratives Rollout

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unklare Datenzuständigkeiten in Alt-Systemen
  • Ad-hoc-Schemata ohne Versionierung
  • Fragmentierte Datenspeicher ohne zentralen Katalog
Daten-SilosLegacy-SystemintegrationMangelnde Metadaten
  • Rigid zentrale Standards, die lokale Bedürfnisse ignorieren
  • Migration ohne Datenqualitätssicherung
  • Metadaten unvollständig erfassen, sodass Lineage fehlt
  • Zu allgemeine Modelle, die keine operativen Fälle abdecken
  • Unterbewertung von Change-Management-Aufwand
  • Fehlende Monitoring- und Alerting-Konzeption
Datenmodellierung und DomainwissenDatenintegration und Pipeline-EntwicklungDaten-Governance und Compliance-Verständnis
Skalierbarkeit von Speicher und AbfragenDatenqualität und VertrauenswürdigkeitSicherheit, Datenschutz und Compliance
  • Bestehende regulatorische Anforderungen
  • Budget- und Ressourcenbegrenzungen
  • Technologische Abhängigkeiten von Legacy