Interdisziplinäres Konzept zur Analyse und Gestaltung komplexer Systeme, das Emergenz, Nichtlinearität und Selbstorganisation in technischen und organisatorischen Kontexten erklärt.
Komplexitätswissenschaft untersucht, wie aus lokalen Wechselwirkungen über zahlreiche Komponenten emergente Muster, Selbstorganisation und nichtlineares Verhalten entstehen. Sie liefert begriffliche Modelle und Methoden (z. B. Netzwerke, agentenbasierte Modelle, Rückkopplungen) zur Analyse, Vorhersage und Gestaltung komplexer technischer, organisatorischer und sozialer Systeme. Anwendungen reichen von Infrastruktur über Unternehmen bis zu Ökosystemen.
Wahrscheinlichkeit, dass ein System unter definierten Bedingungen ausfällt.
Messung der Zentralität und Abhängigkeiten im Systemnetzwerk.
Dauer, bis Systemindikatoren wieder in akzeptablen Bereich zurückkehren.
Analyse der Dienstabhängigkeiten in einer verteilten Architektur zur Identifikation zentraler Knoten.
Simulation von Nutzerinteraktionen zur Abschätzung von Lastspitzen und emergenten Nutzungsmustern.
Modellierung organisatorischer Entscheidungswege, um Governance-Änderungen auf Stabilität zu prüfen.
Stakeholder identifizieren und Ziele für Modellierung definieren.
Datenquellen integrieren und erste einfache Modelle erstellen.
Szenarien simulieren, validieren und schrittweise in Praxis überführen.