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concept#Observability#Zuverlässigkeit#DevOps#Plattform

App Monitoring

Konzept zur Überwachung von Anwendungen anhand von Metriken, Logs und Traces zur Sicherstellung von Performance und Verfügbarkeit.

App Monitoring erfasst Laufzeitdaten von Anwendungen, Infrastruktur und Benutzerinteraktionen zur Analyse von Leistung, Verfügbarkeit und Fehlern.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

OpenTelemetry CollectorPrometheus für MetrikenElasticsearch / Grafana für Storage und Dashboards

Prinzipien & Ziele

Relevante Telemetrie sammeln statt alles zu speichernKorrelation von Logs, Metriken und Traces ermöglichenMessungen müssen produktivitätsfreundlich und mit SLA-Orientierung erfolgen
Betrieb
Team, Domäne, Unternehmen

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Alert-Fatigue durch zu viele oder unpräzise Alarme
  • Datenschutzprobleme bei sensiblen Log-Inhalten
  • Falsche Schlussfolgerungen bei unvollständigen Daten
  • Kontext durch Trace-IDs in Logs beibehalten
  • Sensible Daten vor der Telemetrie-Übertragung maskieren
  • Alerts mit klaren Runbooks verknüpfen

I/O & Ressourcen

  • Instrumentierte Anwendungen (Metriken, Logs, Traces)
  • Telemetrie-Pipeline (Collector, Ingest)
  • Dashboards und Alerting-Regeln
  • Dashboards mit Service-Health-Ansichten
  • Alarme und Incident-Tickets
  • Trend- und Kapazitätsberichte

Beschreibung

App Monitoring erfasst Laufzeitdaten von Anwendungen, Infrastruktur und Benutzerinteraktionen zur Analyse von Leistung, Verfügbarkeit und Fehlern. Es kombiniert Metriken, Logs und Traces, um Ursachen schnell zu identifizieren und SLAs zu überwachen. Geeignet für Betrieb, SRE-Teams und Architekturentscheidungen zur Verbesserung der Zuverlässigkeit.

  • Schnellere Fehlerdiagnose und reduzierte MTTR
  • Bessere Entscheidungsgrundlage für Kapazitätsplanung
  • Transparenz über Nutzer- und Systemverhalten

  • Erfordert richtige Instrumentierung der Anwendungen
  • Bei hoher Datenmenge können Kosten und Speicher steigen
  • Nicht jede Ursache ist allein aus Telemetrie ableitbar

  • Fehlerquote (Error Rate)

    Prozentualer Anteil fehlgeschlagener Requests pro Zeitfenster.

  • Latenz (P95/P99)

    Antwortzeitverteilung zur Erfassung von Ausreißern.

  • Durchsatz (Requests/s)

    Anzahl verarbeiteter Anfragen pro Sekunde.

Checkout-Optimierung in Webshop

Messung und Analyse von Latenzspitzen führten zu Caching- und DB-Query-Optimierungen.

SaaS Multi-Tenant SLA-Reporting

Tenant-spezifische Dashboards identifizierten regressionsverursachende Deployments.

Mobile-API Fehleranalyse

Tracing half-instrumented Endpoints zeigte fehlende Timeouts bei Upstream-Calls.

1

Grundlegende Metriken und Logs instrumentieren

2

OpenTelemetry Collector bereitstellen

3

Zentrale Storage- und Dashboard-Lösung einrichten

4

SLA/SLO definieren und Alerting konfigurieren

5

Iterativ Sampling- und Retention-Strategien anpassen

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unvollständige Instrumentierung in kritischen Pfaden
  • Monolithische Telemetrie-Pipelines ohne Modularität
  • Keine automatisierte Retention- oder Kostenkontrolle
TelemetrievolumenSpeicherkostenAlert-Management
  • Nur Infrastrukturmetriken verwenden, nicht anwendungsbezogen
  • Alarme für jeden Fehler ohne Schwellwert-Validierung
  • Telemetrie unbegrenzt speichern ohne Retention-Plan
  • Falsche Sampling-Rate verbirgt seltene Fehler
  • Zu breite Dashboards führen zu Signal-to-Noise-Problemen
  • Ignorierte Alerts führen zu Blindheit gegenüber echten Störungen
SRE/Operations-FähigkeitenObservability-InstrumentierungDatenanalyse und Query-Syntax
Erkennbarkeit von LeistungsverlustenSkalierbarkeit der Telemetrie-PipelineMinimale Laufzeit-Overheads
  • Netzwerkbandbreite für Telemetrie
  • Datenschutz- und Compliance-Vorgaben
  • Legacy-Systeme ohne Instrumentierung